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Tus Komet Arsten I Handball Herren

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Bericht aus dem Weser Kurier

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Deftige Abfuhr

TuS Komet Arsten geht bei Neuenhaus-Uelzen mit 26:47 unter

Arsten(elo). Die Auszeit von Marc Winter war rekordverdächtig: Die Hallenuhr zeigte im Gastspiel der Handball-Verandsliga Nordsee bei der SG Neuenhaus-Uelzen gerade einmal vier Minuten und 45 Sekunden an, als der Trainer des TuS Komet Arsten auch schon zur grünen Karte griff. "Ich bin ja schon sehr lange Trainer, aber so etwas habe ich noch nie gemacht", sagte er nach der deftigen 26:47 (14:24)-Klatsche.

Früh lag Winters Mannschaft mit 0:7 aussichtslos zurück, konnte den Rückstand wenigstens bis zum 24:35 einigermaßen in erträglichen Grenzen halten, weil der Arster Torwart Jonas Hopp glänzte. Danach kassierte der Gast schliesslich erst eine doppelte und anschliessend noch eine weitere Zeitstrafe, die der heimstarke Tabellensechste aus Neuenhaus zum deftigen Abschuss nutzte. "Die Höhe der Niederlage tut uns schon richtig weh", gab Marc Winter nach dem Abpfiff zu. Der Tabellennachbar HSG Gruppenbühren/Bookholzberg ist aufgrund der um 30 Treffer besseren Tordifferenz erstmal an ihnen vorbeigezogen.

Ausgerechnet am Sonnabend tritt aber der Tabellenzweite SGSV Friedrichsfehn/Petersfehn mit zweit- und drittligaerfahrenen Spielern um 19 Uhr in der Komet-Halle an. Danach stehen die Arster Erfolgschancen im Kellerduell gegen die HSG Gruppenbühren/Bookholzberg und den Dritten TuS Haren schon wesentlich besser.

TuS Komet Arsten: Hopp, Johnssen; Dennis Busch, Winkler (2), Angenent (1), Schmidt, Stehmeier (5), Koschade, Blumenthal (6), Lentz (12/8)

 

Bericht aus dem Weser Kurier

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Verbandsligist TUS Komet Arsten kassiert nach Fauxpax noch das ärgerliche 32:32

Folgenschwerer Schrittfehler

Von Olaf Kowalzik
Der erhoffte Befreiungsschlag war das 32:32 (16:14) des TuS Komet Arsten in der Handball-Verbandsliga Nordsee der Männer beim abgeschlagenen Schlusslicht TS Hoykenkamp nicht. Anstatt jedoch mit einem Sieg dicht zum spielfreien Tabellennachbarn TSV Daverden aufzuschließen, bleiben die Südbremer bei einem Spiel Rückstand drei Pluspunkte hinter den Niedersachsen zurück.
Arsten. "Aber wir haben nach sechs Niederlagen in Folge wenigstens mal einen Punkt geholt", rang der Arster Trainer Marc Winter dem Ergebnis zumindest eine gute Seite ab. Wenn überhaupt, dann wollte der Arster Coach dem Tabellenelften im Kellerduell nur eins vorwerfen: Dass er nach dem 32:31 von Björn Schmidt nicht in der Lage war, das Leder in den finalen 15 Sekunden in den eigenen Reihen zu halten. Die Gäste erlaubten sich einen folgenschweren Schrittfehler und kassierten dadurch mit dem Schlusspfiff den Ausgleich.

"Dabei steht bei mir keine verjüngte A-Jugend auf dem Feld, sondern meine Mannschaft besteht aus lauter Routiniers", wirft Marc Winter seinem Team die fehlende Cleverness binnen eineinhalb Monaten zum zweiten Mal vor. Gegen Elsfleth hatte der finale Aussetzer noch zur Niederlage geführt.

Abwehrchef reaktiviert

Im Vorfeld des Kellerduells hatte der Arster Trainer einiges versucht, damit es nicht dazu kommt. Die Reaktivierung des Abwehrchefs der vergangenen Saison, Per Theilig, gehörte dazu. Der musste das Parkett jedoch aufgrund eines Foulspiels frühzeitig nach 41 Minuten aufgrund einer roten Karte verlassen. Direkt vorher hatte es schon den Zweimeter-Recken Tim Kieselhorst mit der dritten Zeitstrafe erwischt.

Und damit war das Hauptproblem der Gäste auch schon benannt: Sie kassierten zwischen der 16. und 45. Minute neun Zeit-strafen (Hoykenkamp nur eine), was dem Schlusslicht aus dem Delmenhorster Raum bestens in die Karten spielte. Anfangs konnten die Südbremer das mit ihrem guten Abwehrzentrum (Per Theilig/Stefan Kurp) noch wettmachen. Sie setzten sich nach dem 2:4-Rückstand über 10:6 zur Pause auf 16:14 ab. Mit zunehmender Spieldauer bereitete dem Gast jedoch im Angriff die doppelte Sonderbewachung bei seinen Rückraumschützen Jonas Lentz/Dennis Busch neben den Zeitstrafen immer mehr Probleme. Hoykenkamp glich daher zum 18:18 aus und drehte den Spieß über 21:20 zum 24:21 um. Arsten gab sich jedoch nicht geschlagen und fand über die Umstellung von der 6:0-Abwehr auf die 5:1-Formation mit dem vorgezogenen Marco Koschade ins Spiel zurück (26:26).

TuS Komet Arsten: Hopp, Grosser, Johnssen; Dennis Busch (10/3), Stehmeier (1), Eric Busch (1), Schmidt (5), Koschade, Theilig, Blumenthal (7), Lentz (4), Angenent (2), Kurp.

 

Bericht aus dem Delmenhorster Kreisblatt

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„Halber Erfolg“ für TSH

Nach dem 32:32 gegen TuS Komet Arsten fragte man sich im Lager der TS Hoykenkamp, ob das ein Punktverlust oder -gewinn sei.


Von KLAUS ERDMANN


Hoykenkamp. Während der harte Kern der Hoykenkamper Fangemeinde den Verbandsliga-Handballern Standing Ovations spendierte und die Aktiven sich bedankten, verließen viele Zuschauer die Halle Heide. Sie dürften sich gefragt haben, ob das 32:32 (14:16), das die Turnerschaft am gestrigen Nachmittag gegen den TuS Komet Arsten errang, ein Punktverlust oder -gewinn ist.

Die Spieler bereiteten ihren Zuschauern einmal mehr ein Wechselbad der Gefühle, und nach dem Schlusspfiff brachte Hoykenkamps Trainer Thorsten Stürenburg den allgemeinen Gemütszu­stand auf einen Nenner: „Wenn wir gewonnen hätten, wäre ich zufrieden – so bin ich eigentlich nur halb zufrieden.“

„Halb zufrieden“ trifft es genau: Das Schlusslicht, das nach sechs Niederla­gen in Folge ein „halbes Erfolgserlebnis“ und insgesamt den dritten Punkt erreichte, zeigte Schatten und Licht. Die Hausherren wirkten anfangs nervös und erlaubten sich viele leichte Fehler, die der Kontrahent, mit 11:21 Zählern Drittletzter, zumeist nutzte. Nach 14 Minuten schaffte Arsten mit dem 9:5 durch Sören Blumenthal die klarste Führung. Hoykenkamp, das immer wieder eine offensivere Defensivarbeit favorisierte (zum Beispiel nahm Lennard Timmermann den zehnfachen Torschützen Dennis Busch in Manndeckung), zeigte jedoch Kampfgeist. Man kam wiederholt bis auf ein Tor heran und lag zur Pause dann mit zwei Treffern zurück.

Das Engagement des Tabellenletzten ließ auch nach der Pause nicht nach. Christoph Müller-Hill sorgte mit dem 21:20 in der 41. Minute erstmals nach längerer Zeit wieder für eine Führung der TSH. In den folgenden Minuten sahen gleich zwei TuS-Akteure die Rote Karte, und Hoykenkamp schien sich absetzen zu können: Nach 43 Minuten stand es 24:21. In der Schlussphase steigerte sich Arsten nochmals. Als die Turnerschaft, bei der die Torhüter Gregor Kleefeldt und Kerry Hoppe nicht ihren besten Tage erwischt hatten, in Unterzahl spielte, markierte der unermüdliche Dennis Busch das 31:30. Nico Skormachowitsch vermochte es zu egalisieren. Björn Schmidts 32:31 beantwortete Martin Wessels sieben Sekunden vor Schluss mit dem 32:32-Endstand.

Stürenburg attestierte seiner Mannschaft eine „Super-Einstellung“ und betonte, dass die „Torhüter, die uns oft gerettet haben, heute nicht so gut waren“. In der zweiten Halbzeit habe sich sein Team gegenüber vorausgegangenen Treffen in spielerischer Hinsicht gesteigert

 

Bericht aus dem Delmenhorster Kurier

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TS Hoykenkamp erkämpft sich gegen den TuS Komet Arstenein 32:32 / Bremer kassieren zwei rote Karten

Wessels trifft in letzter Sekunde

Von Christoph Bähr
Nach acht Niederlagen in Folge hat die TS Hoykenkamp wieder gepunktet. Die Verbandsliga-Handballer erkämpften sich im Heimspiel gegen den TuS Komet Arsten ein 32:32 (14:16). Ob man mit dem einen Punkt zufrieden sein sollte, wusste beim Tabellenvorletzten am Ende jedoch keiner so genau.

Ganderkesee-Hoykenkamp. Im Abstiegskampf ist vor allem eines gefragt: Leidensfähigkeit. Das wurde den etwa 120 Zuschauern in der Halle Heide beim Verbandsliga-Kellerduell zwischen dem Schlusslicht TS Hoykenkamp und dem nur zwei Ränge besser platzierten TuS Komet Arsten gestern deutlich vor Augen geführt. Trotz eines noch nicht ganz verheilten Sehnenanrisses im Finger hielt Hoykenkamps Routinier Nico Skormachowitsch mit sichtlich gequältem Blick bis zum Ende durch. Auch Gegenspieler Dennis Busch gab nicht auf, obwohl er sein Nasenbluten, das aus einem der vielen harten Zweikämpfe herrührte, mit einem Stück Taschentuch nur unzureichend stoppen konnte. Bei so viel Leidensfähigkeit auf beiden Seiten mutet das Endergebnis gerecht an: Das Spiel ging 32:32 (14:16) aus.

In einer Begegnung, die mit spielerischen Glanzpunkten geizte, dafür aber viel Härte und Spannung bot, hatten die Gastgeber besser begonnen. Nach einem Tor von Tobias Bredemeyer führte Hoykenkamp mit 4:2 (7.). Innerhalb von nur vier Minuten drehten die Gäste aus Bremen das Ergebnis jedoch und gingen ihrerseits mit 6:4 in Front (11.). Den Vorsprung gab Komet Arsten bis zur Pause nicht mehr her und trat mit einem 16:14 den Gang in die Kabine an.

Stürenburg nutzte die Halbzeit, um von einer 6:0- auf eine 3:3-Abwehrformation umzustellen. Christoph Müller-Hill nahm fortan Dennis Busch in Manndeckung, während sich Martin Wessels um Sören Blumenthal kümmerte. "Blumenthal ist Martin zwar hin und wieder weggelaufen, doch er hat nicht so viele Tore wie in anderen Partien erzielen können", sagte Stürenburg später. Seine Taktik war also aufgegangen. Das zeigte sich auch daran, dass die Hoykenkamper im zweiten Durchgang durch den starken Hergen Schwarting schnell zum 17:17 ausglichen (34.). Der ebenfalls gut aufgelegte Müller-Hill brachte die Gastgeber in der 42. Minute nach langer Zeit wieder einmal in Führung - 22:21.

Hoykenkamp war nun überlegen, und die Gäste antworteten mit Härte. Nach rüden Fouls sahen Tim Kieselhorst (40.) und Per Theilig (42.) die Rote Karte. Das Heimteam nutzte die anschließende Überzahl, um durch Marcel Ketteniß das 23:21 vorzulegen (43.). Auch zehn Minuten vor dem Ende führten die Gastgeber nach einem Tor von Fritz Gillerke noch mit zwei Treffern - 26:24. Nun mobilisierten die Gäste jedoch alle Kräfte, und Busch glich wieder zum 26:26 aus (51.).

In den dramatischen Schlussminuten wechselte die Führung ständig: Nach zwei erfolgreichen Würfen von Müller-Hill lag Hoykenkamp zunächst mit 30:29 vorne, dann stand es wieder 31:30 für Komet Arsten. Der gezeichnete Skormachowitsch fasste sich anschließend noch einmal ein Herz und hämmerte den Ball aus dem Rückraum in die Maschen - 31:31 (59.). Die Gäste spielten jedoch im direkten Gegenzug ihre Schnelligkeit aus und sahen nach dem 32:31 fast schon wie der Sieger aus. Da Wessels nur den Pfosten getroffen hatte, gelangten die Bremer 30 Sekunden vor Ultimo in Ballbesitz. Sie leisteten sich jedoch einen Fehlpass, TSH-Torhüter Gregor Kleefeldt schaltete schnell und beförderte den Ball zu Wessels. Der erfahrene Rechtsaußen hatte nun mehr Glück als noch kurz zuvor und traf in allerletzter Sekunde zum Ausgleich.

"Am Ende muss man dann sogar froh über den Punkt sein, obwohl mehr drin war", sagte Trainer Stürenburg, der sich mit dem Unentschieden "halb zufrieden" zeigte. Bei seinem Spieler Fritz Gillerke überwog dagegen die Enttäuschung: "Wir wollten unbedingt gewinnen, waren jedoch am Ende nicht clever genug." Im Abstiegskampf hilft das Remis Hoykenkamp jedenfalls nicht weiter. Und somit verließ wohl nur einer die Halle Heide nach der Partie restlos zufrieden: Frank Mehrings, der Trainer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, die nun in der Tabelle bei einem Spiel weniger lediglich zwei Punkte hinter Komet Arsten liegt.

 

Bericht aus dem Achimer Kurier

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Daniel Hoppe steigert sich gegen Komet Arsten auch im Angriff / Trainer Florian Schacht gibt Entwarnung

Starke Deckung die Basis fürs 33:29

Von Jürgen Prütt
Die SG Achim/Baden II hat sich mit einem Sieg in ihre kurze Punktspielpause verabschiedet. Das Team um Trainer Florian Schacht gewann am Dienstag die Hängepartie in der Handball- Verbandsliga Nordsee der Männer gegen den TuS Komet Arsten mit 33:29 (16:14) und weist als Tabellenfünfter mit 17:15 Punkten wieder ein positives Punktekonto auf. Ihr nächstes Spiel bestreitet Achims zweite Vertretung erst am 3. März (gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten TS Hoykenkamp).

Achim. "Bei einer Niederlage hätte es noch einmal eng werden können", atmete Florian Schacht nach der geglückten Revanche der SG Achim/Baden II für die Hinspielpleite in Bremen auf. "Was den Kampf gegen den Abstieg angeht, sind wir nun durch", ließ sich der Trainer der Verbandsliga-Handballmannschaft aus dem Landkreis Verden, die gegen Komet Arsten einen 33:29-Erfolg landete, nach dem Abpfiff des Nachholspiels gegen die Gäste aus Bremen festlegen.

"Wir haben uns über die Deckung ins Spiel gekämpft", so Schacht in seinem Resümee. Seine Mannschaft hatte Mitte der ersten Halbzeit die Initiative an sich gerissen und nach einem Treffer von Daniel Hoppe zwischenzeitlich mit 11:6 geführt. Achims Rückraum-Linkshänder avancierte gegen die von Marc Winter trainierten Gäste mit acht Treffern letztlich auch zum besten Werfer seiner Mannschaft. "Daniel hat sich in der ersten Halbzeit zunächst einige Fahrkarten genommen", berichtete Florian Schacht. "Er hat sein Schussverhalten jedoch umgestellt und dann getroffen."

Entscheidung durch Fiebelkorn

Gelaufen war das Spiel für die Gastgeber in der Lahofhalle nach der Fünf-Tore-Führung allerdings noch nicht. Arsten kämpfte sich bis zur Pause auf zwei Tore heran und verkürzte den Rückstand Anfang der zweiten Halbzeit bis auf einen Treffer (20:19/35.) In den letzten 25 Minuten steigerte sich die Defensive der SG um die Innenblocker Arne Tonn und Daniel Hoppe in der 6:0-Formation und ließ bis zum Schlusspfiff nur noch fünf Tore der Südbremer Mannschaft zu. Spätestens als Gert Fiebelkorn zum 32:25 traf, war Arsten geschlagen.

Im Tor der Gastgeber stand über 60 Minuten Mirco Thalmann, dem Schacht eine "ordentliche Leistung" bescheinigte. Ganz im Gegensatz zur jüngsten Niederlage gegen die HSG Varel-Friesland II war Achims Trainer auch mit der Leistung der Schiedsrichter einverstanden. Hans-Peter Hennig und Andre Myschker zeigten sich in ihrer Spielleitung auf beiden Seiten großzügig. Die SG kassierte die erste von insgesamt drei Zeitstrafen erst in der 51. Minute. Arsten hatte während der gesamten Partie lediglich eine einzige Unterzahlsituation zu überstehen. Während Florian Schacht und seine Spieler ihren Platz im gesicherten Mittelfeld der Tabelle mit dem siebten Saisonsieg festigen konnten, haben die Gäste ihren Abwärtstrend der vergangenen Wochen fortgesetzt. Nach 0:12 Punkten aus den letzten sechs Spielen ist die Mannschaft um den ehemaligen Cluvenhagener Sören Blumenthal auf den drittletzten Platz abgerutscht.

 

Bericht aus dem Weser Kurier

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Hartmut Engelke sorgt beim 30:25-Sieg des ATSV gekonnt für Extra-Motivation

Komet verglüht in Habenhausen

Von Olaf Kowalzik
Die Handballer des TuS Komet Arsten geraten in der Verbandsliga Nordsee immer mehr in Abstiegsgefahr. Der aktuelle Tabellenelfte wehrte sich zwar zuhause im Nachbarschaftsderby gegen den Aufsteiger ATSV Habenhausen II nach Leibeskräften, mit dem 25:30 (12:14) setzte es für die Kometen jedoch die fünfte Niederlage in Folge.

Arsten. Es waren nur fünf Worte, ein scheinbar unbedeutender Eintrag im Internet-Gästebuch des TuS Komet Arsten. Doch der machte die Verbandsliga-Handballer des ATSV Habenhausen II beim 30:25 (14:12)-Auswärtssieg im Nachbarschaftsderby beim großen Rivalen aus Arsten richtig heiß.

"Komet schlägt in Habenhausen ein", stand dort nach dem 30:28-Hinspielsieg der Arster auf deren Homepage geschrieben. Diesmal waren es die Kometen selbst, die in der Habenhauser Atmosphäre verglühten...

"Eine bessere Motivation kann es für meine Mannschaft gar nicht geben", grinste Habenhausens Trainer Hartmut Engelke zufrieden. Vor dem Anpfiff verteilte er die Zettel mit dem Gästebucheintrag genüsslich an seine Spieler, jeder von ihnen trug ihn - in Jens-Lehmann-Manier - klein gefaltet irgendwo bei sich. Wie der ATSV-Rechtsaußen Kai Krüger, der sich den Zettel in den Socken gestopft hatte. "Das war von Hartmut eine nette Idee", schmunzelte er. "Einigen Spielern hat das sicherlich einen zusätzlichen Schub gegeben."

Während die Gäste also vor Selbstvertrauen und Bissigkeit nur so strotzten, hatte Arstens Trainer Marc Winter mit ganz anderen Problemen zu kämpfen: "Meine Mannschaft hat ihre Nerven nach der Niederlagenserie einfach nicht in den in Griff bekommen", lamentierte er.

Das wirkte sich vor allem aus, als der Gastgeber einen 16:20-Rückstand durch den maßlos enttäuschenden Tim Kieselhorst zum 21:21 egalisierte. Eigentlich ein Zeitpunkt, an dem der Viertletzte nur noch den Aufwind weiter nutzen und nachlegen müsste. Das Gegenteil war der Fall: Komet leistete mit zwei technischen Fehlern moralische Aufbauhilfe, die der Lokalrivale aus Habenhausen dankbar durch die nunmehr kaum zu bremsenden Marco Walker und Mirco Wähmann zum 23:21 nutzte.

Beim 23:24 von Jonas Lentz (50.) versagten die Arster Nerven vor dem Tor des ATSV-Keepers Nils Wilshusen schließlich völlig, sodass die Oberliga-Reserve binnen fünf Minuten mit dem 28:23 von Marco Walker (3) und Christian Janssen alles klar machte. Danach klingelten dem sich schnell in die Kabine verziehenden Gastgeber die Habenhausener Jubelgesänge vom "Derbysieg" nur so in den Ohren.

Überzeugt hatte beim ATSV vor allem das Rückraumgespann Marco Walker und Jannik Schäfer, Christian Janssen führte geschickt die Regie. Der Goalgetter Mirco Wähmann war dagegen beim Arster Abwehrroutinier Marco Koschade glänzend abgemeldet. Der Gastgeber wurde unterdessen durch die Paraden von Jonas Hopp immer wieder im Spiel gehalten. Zehn Spieltage vor dem Saisonende sitzt Arsten die Konkurrenz aus Gruppenbühren mit nur noch einem Punkt Rückstand fest im Nacken.

TuS Komet Arsten: Hopp, Johnssen, Grosser; Dennis Behrmann (3), Winkler (3), Angenent (3), Kurp, Koschade (2), Finken (1/1), Blumenthal (4), Lentz (3), Kieselhorst (3), Eric Busch (3/1)

ATSV Habenhausen: Wilshusen, Hamann, Wessels; Krüger (2), Kühn, Janssen (5), Ruthke, Wähmann (3/1), Brünjes (1), Schäfer (6), Walker (10/5), Busse (1), Rudolph (2)

 

Die Allstars verlieren das Derby

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Habenhausen II gewinnt das Derby 30:25

 

Bericht aus dem Weser Kurier

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Komet Arsten verliert bei der HSG Varel-Friesland II 24:32 / Morgen Derby gegen Habenhausen II

Abwehr löchrig wie ein schweizer Käse

Von Olaf Kowalzik

Arsten. Die Verbandsliga-Handballer des TuS Komet Arsten schliddern direkt vor dem Lokalderby gegen den ATSV Habenhausen II (Freitag, 20.15 Uhr, Komet-Halle) in eine Krise hinein: Der TuS bezog beim Tabellenneunten HSG Varel-Friesland II eine 24:32 (10:16)-Klatsche und kassierte damit die vierte Pleite in Folge.
"Mit solch einer Leistung haben wir im Derby gegen Habenhausen II natürlich absolut keine Chance", sagte der frustrierte Arster Trainer Marc Winter. Sein einziger Trost: Die Niedersachsen hatten den Südbremern schon bei der unglücklichen 25:26-Hinspiel-Niederlage nicht gelegen.

Und auch diesmal machten die Gäste in Friesland gelinde gesagt keine gute Figur. Nach einer 2:1-Führung warfen die Bremer Angreifer zweimal kopflos durch die Lücke, anstatt konsequent durchzugehen. Außerdem wies ihre Abwehr mehr Löcher als ein Schweizer Käse auf. Daher bekam Varels Zweitliga-Reserve schon mit dem schnellen 8:2-Vorsprung frühzeitig Oberwasser (7.).

"Unsere Chancenverwertung war katastrophal. Ich bin über die Art und Weise, wie meine Mannschaft gespielt hat, einfach nur erschrocken", sagte der ratlose Marc Winter. Lediglich seine drei respektabel haltenden Torhüter Roland Großer, Christoph Johnssen und Jonas Hopp wollte er aus der Kritik herausnehmen. Aber nur ein bisschen, "schließlich gewinnen und verlieren wir ja als Team gemeinsam", so Marc Winter. Seine Mannschaft bleibt damit in der Tabelle auf dem drittletzten Rang kleben.

TuS Komet Arsten: Großer, Johnssen, Hopp; Dennis Busch (3), Winkler (5), Angenent (2), Stehmeier (1), Kurp, Koschade, Eric Busch (2/1), Finken (1), Blumenthal (4), Lentz (3), Kieselhorst (3)

 


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