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Tus Komet Arsten I Handball Herren

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Auf dem Boden der Tatsachen zurück

Handball-Landesligist TSV Bremervörde II verliert überraschend mit 24:25 beim TUS Komet Arsten

 

BREMERVÖRDE/BREMEN. Eine Woche nach dem fulminanten Auswärtssieg beim TV Sottrum hat Verbandsliga Absteiger TUS Komet Arsten Handball-Landesligist TSV Bremervörde II auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Mit 25:24 Toren bezwang der bisherige Tabellenvorletzte aus Bremen das aufstrebende Team von Trainer Jörg Muszynski. Dieser  nannte als Hauptursache für die ärgerliche Niederlage ein „kollektives Blackout im Angriff“.

24 Treffer in 60 Minuten – die TSVer lagen diesmal weit unter Schnitt ihrer bisherigen durchschnittlichen Torausbeute (fast 34 Treffer pro Spiel) und taten sich gegen kämpferische enorm starke Arster von Beginn an schwer. Bremervörde wurde eiskalt erwischt, erzielte in den ersten elf Spielminuten gerade einmal drei Treffer, während es hinten sechsmal klingelte. Bis zur 17 Minute erhöhte Arsten gar auf 9:3. Muszynski stellte erfolgreich auf eine 5:1-Abwehr mit dem laufstarken A-Jugendspieler Lars von Kamp auf der vorgezogenen Position um. Mit Erfolg, denn die TSV-Zweitvertretung konnte bis zum Pausenpfiff zwar nicht ausgleichen, zumindest aber auf drei Tore (9:12) verkürzen.

Darauf aufbauend hatte sich die Mannschaft für die zweite Halbzeit etwas vorgenommen. Und in der 47. Spielminute war es dann schließlich soweit: Torsten Junge entschied eine 1:1 Situation auf der halblinken Position zu seinen Gunsten und erzielte das 19:19. A-Jugendspieler Felix Weber hatte die eigentlich Junge angestammte Position (Rückraum Mitte) übernommen und diese Aufgabe nach Meinung seines Trainers abermals ordentlich gelöst.

Nach dem Ausgleich, so Muszynski weiter, stand das Spiel auf Messers Schneide. Bremervörde agierte in der Abwehr gut und Rechtsaußen Jan Mangels gelang in der 52. Minute die 21:20 Führung. Die Gastgeber spielten ihre Offensivbemühungen in der Grenze zum Zeitspiel aus und führten zweieinhalb Minuten vor dem Ende der Partie wieder mit 2 Toren(24:22)- Es ging weiter Schlag auf Schlag. Muszynski nahm eine Auszeit, brachte Lars Petersen für Weber, während Junge wieder Regie führte. Es folgten zwei Tore durch Sven Wilkens und Lars von Kamp – 24:24 und noch eine Minute und zehn Sekunden zu spielen.

Dumm nur, dass TSVer Christoph Heins in der Schlussminute eine Zeitstrafe aufgebrummt bekam und Bremervörde wie schon bei der knappen 31:32 Niederlage in Beckdorf  vor 3 Wochen in Unterzahl spielen musste, als es darauf ankam. Und es kam wie es kommen musste: Der TUS Komet Arsten erzielte den alles entscheidenden Siegtreffer zum 25:24 - 10 Sekunden vor Abpfiff der Partie.

„So etwas bekommt man aus den Köpfen einfach nicht raus“, raufte sich Muszynski nach Spielende die Haare, dass seine Mannschaft nach dem 28:20 – Auswärtssieg in Sottrum scheinbar noch auf Wolke sieben schwebte, statt den Bremern im erforderlichen Maß Contra zu geben. Für Muszynski ist klar: „Wir sind noch nicht stabil genug. Wer oben mitspielen will, muss solche Spiele gewinnen.“


 

Nicht mehr Letzter

SG Bremen-Ost feiert mit dem 30:26 über Verbandsliga-Absteiger Arsten den zweiten Sieg in Folge

Von Elo

"Schönheitspreise zu gewinnen, können wir uns zurzeit nicht erlauben", sagte SGBO Co-Trainer Wilfried Lankenau mit Blick auf das qualitätsarme Spiel. Dafür stimmt bei den Gästen momentan der kämpferische Einsatz. Außerdem verschafft ihnen der Sieg vor dem Heimspiel am Sonnabend um 19.15 Uhr in der Bezirkssportanlage Hemelingen gegen den Tabellenzweiten TSV Bremervörde II weiteres, wichtiges Selbstvertrauen.

Diesmal passte bei der Mannschaft von Trainer Bernd Blanke die Mischung von Jung und Alt, auch wenn im Rückraum Stefan Pfüller (beruflich verhindert) fehlte. Der Routinier Jörn Anders nagelte seinen Kasten kurz nach dem Anpfiff der zweiten Hälfte mit klasse Paraden regelrecht zu, Thorben Könemann hielt auf der Angriffsmitte die Fäden fest in der Hand. Außerdem traf er vor allem dann gut dosiert, als die Südbremer Andreas Janßen und Tim Dieckmann enger markierten. Die beiden Letzteren beeindruckten wiederum mit ihrem Willen und dem Tempo nach vorne.

Die Entscheidung bahnte sich an, als Thorben Könemann in der zweiten Hälfte für die Gäste zum 19:18 traf. Tim Dieckmann legte zwei weitere Treffer drauf, danach versetzte der starke Kreisläufer Felix Fietze dem Tabellenzehnten mit vier Toren zum 25:20 den vorzeitigen K.o. Dass Jörn Anders in dieser Phase im Tor zum Turm in der Schlacht wurde, ist bei der SG Ost indes fast schon normal. Arsten machte daraufhin die Abwehr auf, Bremen-Ost antwortete, indem es mit Tim Buben und Felix Fietze gleich zwei Kreisläufer aufbot. Mit dem Treffer zum 29:25 war der kurzzeitig aufflackernde Widerstand der Südbremer dann vollends gebrochen.

Am Ende musste dann auch noch der SGBO-Trainer Bernd Blanke tief in die Tasche greifen. Er schickte Tobias Groenewold ins Tor und versprach für die Mannschaft eine Kiste Bier, wenn dieser den Arster Siebenmeter hielte. Der eingewechselte Keeper parierte – und die Ostbremer hatten doppelten Grund zum Jubeln.

 

HSG Stedingen hat Platz eins abonniert

Handball-Landesligisten gelingt mit 33:27 gegen Komet Arsten im achten Spiel der achte Sieg

 

Von Olaf Kowalzik

Ein Ergebnis, das Stedingens Trainer Bastian Friese gelöst auf das bevorstehende Spitzenspiel am kommenden Sonnabend beim TSV Bremervörde II blicken lässt. Schließlich war es nicht zu hoch ausgefallen, um überheblich zu werden. Andererseits hatte der Gastgeber das Leder im Angriff endlich wieder einmal etwas flotter durch die eigenen Reihen laufen lassen.

"Wenn wir die Trainingswoche dann auch noch nutzen, um weiter an unserem Angriff zu feilen und die Abwehr zu stärken, dann haben wir in Bremervörde auch ohne Paul-Philipp Lapsien, Sascha Kranz und Roman Prieb gute Karten", behauptet der HSG-Coach.

Friese hatte gegen Komet Arsten gleich von Beginn an mit Hendrik Hagestedt und Kevin Kranz auf Spieler gesetzt, die nicht immer in der vordersten Reihe stehen. Sie enttäuschten ihn gegen den Verbandsliga-Absteiger nicht. Nach dem 2:2 setzte sich der Tabellenführer über 8:5 auf 14:7 ab und ging auch mit einem Sieben-Tore-Vorsprung in die Kabine. Danach wollte der Gastgeber seine klare Führung weiter ausbauen. Doch wie schon seit rund einem Jahr klemmte bei ihm auch in dieser Situation wieder einmal der Vorwärtsgang.

"Wir haben in den ersten 13 Minuten nach der Pause nur fünf Tore geworfen. Das ist für unser Tempospiel einfach viel zu wenig", bemängelte Bastian Friese. Es hatte aber auch diesmal keine negativen Folgen. Im Gegenteil. Die Stedinger "Gladiators" erhöhten den Abstand zu den Südbremern mit dem 24:16 von Sönke Dierks sogar um einen Treffer. Danach schlossen die Niedersachsen ein wenig zu überhastet ab, näher als bis auf 23:28 ließen sie den Gast aber nicht mehr an sich heran.

Bei der HSG lieferte Sönke Dierks eine gute Leistung ab. Er traf siebenmal ins Schwarze (50-prozentige Trefferquote) und setzte seine Nebenleute gewohnt gut in Szene. Nicolas Nolte zeigte sich vor allem auf den Außenpositionen in großer Trefferlaune. Lars Hüwel stärkte seiner Mannschaft bis zur Auswechslung in der 45. Minuten im Tor gut den Rücken, dazu spielte Patrick Tytus in der ersten Hälfte im linken Rückraum stark auf.

Für einen Aufreger sorgte unterdessen sein Bruder Marcel: Der wurde in der 51. Spielminute von einem Arster geklammert, riss sich los und sah dafür wegen groben Foulspiels "Rot" (ohne Bericht und ohne nachfolgende Sperre).

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 22. November 2012 um 18:15 Uhr